31.1.11

Theatre class!!!

Ich bin vor ungefähr zwei Wochen in eine Theaterklasse gewechselt. Das sieht aus wie in den Filmen: Auf der Bühne stehen, Monologe auswendig lernen und mit Partnern improvisierte Skizzen vorführen. Doch wir haben auch lehrreiche Stunden im Kurs: Wir lernen zur Zeit über das römische Theater im Zusammenhang mit dem griechischen. Dazu haben wir uns in Gruppen aufgeteilt, recherchieren jetzt und werden aus den neu erworbenen Kenntnissen Power Point Präsentationen machen.

Ich mag diesen Kurs sehr, denn er ist mal ein Kontrast zu dem ständigem lernen. Ich finde es auch gut, dass wir eigenständige Arbeit machen, denn das passiert hier (finde ich zumindest) nicht.

Im Februar fangen die Castings und Proben zu "Little Shop Of Horrors" an. Die "theatre production class", eine Klasse die sich auf backstage und Produktion konzentriert, hat schon angefangen Kostüme zu designen und die Requisiten zu organisieren. Meine Klasse fängt an, die richtigen Vorsing- und Vorsprechstücke aus zu wählen.

Auch ich werde vorsprechen und singen müssen, denn dass ist Pflicht für die Klasse. Ich freu mich eigentlich schon drauf, so ein real life High School Musical :)

30.1.11

Da waren es nur noch sechs...

Seit gestern Morgen sind von den ursprünglichen 7 Teilnehmern unserer kleinen, heiteren Deutschklasse nur noch 6 in Signal Mountain. Antonia, die sich hier hoffentlich später auch noch verewigen wird, reiste nach Würzburg zurück. Ich bin sicher, dass ihre Zeit hier in Tennessee für viele und langanhaltende Erinnerungen gesorgt hat. 

Das folgende Video entstand im ersten Halbjahr im Rahmen der Unterrichtseinheit "Werbung analysieren". Als Aufgabe wurde den Schülern gestellt ein eigenes Produkt zu entwickeln und es zu bewerben. Die drei Produzentinnen dieses Videos haben sich dazu entschieden für eine fiktive Austauschorganisation Werbung zu machen. Da dieses Video allerdings viel zu gut geworden ist, um es einfach nur mal eben so im Deutschunterricht zu sehen, haben sie sich entschieden ein paar Veränderungen vorzunehmen und es dann als Video für die Internetseite der Schule bereit zu stellen. Die Einbindung in die Schulwebsite ist allerdings schwieriger als gedacht. Deshalb soll das Video jetzt hier seinen berechtigten Platz erhalten. 

"The American School Experience" zeigt die ersten Eindrücke vom Schulalltag an der SMMHS aus der Sicht deutscher Schüler.
Video erstellt von Antonia, Laura und Milena

28.1.11

Amerikanisches Schulleben



WOOOW,bin ich hier in High School Musical live dabei. Das war mein erster Eindruck als ich hier nach Signal Mountain auf die High School kam. Ich werde im Folgenden ein wenig über den Alltag in einer amerikanischen Schule berichten.
Die Schule hier vorort ist eine High und Middle School und besteht seit 2 Jahren. Von der 6. bis zur 8. Klasse besucht man die Middle
- und von der 9. bis 12. die High School. Das System der Schule kann man kaum mit dem in Deutschland vergleichen.

Der Schultag beginnt um 7.15. Das erste was man hier macht, ist zu seinem Schließfach gehen und die Sachen für die erste Stunde holen. Man darf hier im Unterricht keine Rucksäcke oder Ranzen mit sich haben. Jede Schulstunde dauert 55 Minuten. Zwischen jeder Stunde hat man eine 5 minütige Pause in der man gerade so genug Zeit hat um zu seinem Schließfach zu gehen und andere Bücher zu holen. Man hat während des ganzen Schultages, der immer bis um 2.15 Uhr andauert, nur eine 25 Minuten lange Lunchpause. Die Lunchpausen sind hier in 4 Blöcke geteilt. Die ersten beiden Blöcke gehen die Middle School Schüler zum Lunch und die zweiten beiden sind für die High School Schüler.
Die Schulfächer sind ungefähr die gleichen. Der einzige Unterschied dabei ist, dass man wählen kann welche Fächer man belegen möchte und das schon ab der neunten Klasse. Die Klassen sind auch noch einmal nach Standard, Honors und AP Kursen eingeteilt, was auf die Leistung der jeweiligen Person ankommt.

Als Fremdsprachen werden Spanisch, Französisch und Deutsch angeboten. Es gibt auch einen Deutschkurs für Muttersprachler in der Middle und der High School.

Nach der Schule werden verschiedene Sportarten angeboten die man belegen kann. Zum Beispiel: Basketball, Volleyball, Football(nur für Jungs), Baseball, Tennis, Schwimmen und Tauchen.

Aus meiner Sicht ist der Schulalltag hier in Amerika viel besser organisiert und läuft viel geplanter ab. Mir gefällt jeder Tag den ich hier zur Schule gehen kann.

26.1.11

Sportfernsehen im Vergleich

Das amerikanische Fernsehen verfügt über ein weitaus höheres Programm in Sachen Sport als es in Deutschland der Fall ist. In Deutschland bekommt man normalerweise relativ wenig vom amerikanischem Sport mit (Baseball,Football,Basketball,Eishockey), dennoch gibt es auf der ganzen Welt Menschen, die sich mit diesen Sportarten auseinander setzen und mit Interesse verfolgen. In Deutschland nur mit Pay-TV (Sky) zu empfangen mit sehr begrenzter Programmauswahl (lediglich 3 NBA Spiele die Woche). In Amerika ist es täglich möglich die NHL(Eishockey), MLB(Baseball) oder die NBA(Basketball) live zu verfolgen. Es werden im Schnitt 2 Spiele jeder Sportart live übertragen - ohne zusätzliche Gebühren.
Ein Fußball-fan kommt auch auf seine Kosten, pro Woche werden auf dem Sender "Gol TV" 2 Fußball Bundesliga spiele gezeigt sowie eine Zusammenfasssung des Spieltages am Montagabend - zu vergleichen mit der Sportschau in Deutschland (Spielzusammenschnitt + Interviews). Außerdem zeigt Gol TV wöchentlich live Spiele aus der spanischen La-liga und der Europa League - falls sie stattfindet. Ebenso wird englischer Fußball und Champions League auf einem weiterem Sender präsentiert. Das ganze Fußball Portal + weitere Sportsender sind für 5 dollar extra monatlich zu empfangen.

Alles in allem finde ich das Sportprogramm in Amerika wesentlich besser, da man in Deutschland kaum Live-Sport geboten bekommt, es sei denn, man zahlt 30 Euro monatlich für ein Sky-Abo. Denn bei Sportsendern wie Eurosport und Sport1 mangelt es an Qualität der Programmauswahl.

Unterschiede Amerikanisches, deutsches Fernsehen

Das deutsche Fernsehen lässt sich nicht so sehr unterscheiden von dem Amerikanischen.
Das deutsche Fernsehen verfügt über ein System, dieses System nennt sich Pay TV.
In diesem so genannten Pay TV können Programme zu verschieden Preisen wiedergegeben werden. Doch dieses System ist kein Vorteil - im Gegensatz verfügt das amerikanische Fernsehen über die selben Sendungen, jedoch wird dort nicht extra bezahlt, sondern alles in einem. Das bedeutet, dass das amerikanische Fernsehen die gleichen Sendungen aufrufen kann, jedoch ohne extra zu bezahlen. Deutsches Fernsehen, genauso wie das Fernsehen in Amerika wird von Werbungen ausgestattet. Die Werbungen werden im amerikanischen Fernsehen häufiger geöffnet, dennoch sind die Werbungen kürzer. Das amerikanische Fernsehen ist in der Lage, Sport rund um die Uhr zu zeigen. Da würde das deutsche Fernsehen sich wieder im Nachteil sehen müssen, denn Sport rund um die Uhr wird nur im Pay TV veröffentlicht. Dennoch verfügt das deutsche Pay TV meiner Meinung nach über bessere Programme als das Amerikanische. Im amerikanischen Fernsehen werden mehrere Sendungen über Musik widergegeben. Von den Nachrichten aus gesehen, sehe ich keinen Unterschied, da beide Länder eine Vielfalt von Neuigkeiten  überbringen können - national sowie auch international sind beide sehr gut ausgestattet. Filme die Brutalität enthalten, werden angekündigt, das geschieht in beiden Ländern.

Erste Eindrücke !

Als ich nach Amerika gekommen bin, war erstmal alles anders.Man muss in eine ganz neue Schule gehen, wo man niemanden kennt - das ist erst ein bisschen komisch. Wir sind jetzt schon 18 Tage hier und wir haben uns schon ein bisschen eingelebt! Hier sind die Hamburger spitzte, irgendwie ist man hier die ganze Zeit nur am essen ! Hoffentlich werde ich hier nicht fett ! Manchmal vermisst man Deutschland, aber das geht schnell wieder um ! In der Schule muss man immer in Kurse gehen und man hat immer in jedem Fach andere Leute - es ist wirklich schwer hier Freunde zu finden. Die Amerikaner sind wirklich nett, ganz anders als in Deutschland. Ich will jetzt auch nicht sagen das die Deutschen unfreundlich sind, aber sie sind nicht so nett wie hier ! Ich will hier gar nicht mehr weg ! Alles hier ist besser als in Deutschland ! Hier dürfen auch die Teenager schon mit 16 alleine Auto fahren! Voll der Hammer! Ich hoffe, dass wir uns bald auch ein paar Möbel kaufen, weil wir dazu noch nicht gekommen sind. Wir haben nur einen Fehrnseher und 2 Sofas! Neulich habe ich einen Brief von meiner Oma und von meinem Opa bekommen. Ich bin aber immer noch nicht dazu gekommen zurück zuschreiben ! Kann es sein, dass hier der Tag schneller um geht ? Ich habe auch gehört, dass hier bald ein "Valentinstag Ball" ist. Das klingt schonmal nicht schlecht! Außerdem haben die Amerikaner viel mehr Feiertage als in Deutschland - das ist voll super, weil man dann immer zu Hause bleiben kann ! :D
Am Anfang versteht man keinen, weil die so schnell reden. Ich hoffe, dass sich das noch ändert.
Ich finde das einfach nur super hier, es ist alles ganz anders und voll aufregend ! ;)




Fahren in America



Autofahren in Amerika und Deutschland, ein sehr interessantes Thema. Als erstes moechte ich bemerken, dass ich gerstern meinen Fuehrerschein gemacht habe und dass es eine Menge Spass macht Auto zu fahren. In Deutschland habe ich nicht einmal im Traum daran gedacht mit 17 autofahren zu duerfen. Im Allgemeinen finde ich es eine gute Idee, dass man mit 16 fahren und mit 21 trinken kann, zumindest besser wie mit 16 trinken und 18 fahren.




21.1.11

Blog Ursprung

Dieses Blog entstand und entsteht im Rahmen des Deutschunterrichts an der Signal Mountain Middle/ High School in Signal Mountain, Tennessee. Das Thema unserer Unterrichtseinheit ist die Mediennutzung im 21. Jahrhundert. Genauer gesagt wurde die Frage aufgeworfen, ob die Neuen Medien ein Fluch oder Segen sind? Die Antworten auf diese Frage fallen - meines Erachtens nach - abhängig vom Alter der antwortenden Personen aus. Mittlerweile gibt es zahlreiche didaktische Modelle und Theorien zum Computereinsatz im Unterricht. So wird zum Beispiel oft darauf verwiesen, dass ein Schüler-Weblog ganz konkret im Deutschunterricht als Schreibanlass genutzt werden kann. Darauf aufbauend - und aus der besonderen Situation unseres Deutschunterrichts heraus - entstand die Idee für dieses Blog. Es soll den Schülern und Schülerinnen eine Plattform bieten über Dinge aus dem amerikanischen Schulalltag zu berichten, sich mit bestimmten Themen des Deutschunterrichts auseinander zu setzen und eventuell auch nach ihrem Aufenthalt in Tennessee noch weiter Kontakt zueinander zu halten. Es wäre vermessen zu glauben, dass sich dieses Blog über die Popularität anderer bekannter Sozialer Netzwerke hinwegsetzt, aber man wir ja noch träumen dürfen ;)
Die angesprochene besondere Situation unseres Deutschunterrichts besteht insofern, da hier wenige Schüler und Schülerinnen für einen begrenzten Zeitrahmen in einem Land zur Schule gehen, in dem Deutsch nicht die Muttersprache ist und sie aber dennoch am Deutschunterricht, wie sie ihn aus ihrer Heimat gewohnt sind, teilnehmen. Außerdem kann es auch ab und zu in diesem Blog vorkommen, dass Beiträge komplett auf Englisch verfasst werden. Dies soll vor allem dabei helfen eine kulturelle Brücke zwischen den doch teilweise sehr unterschiedlichen (Schul-) Kulturen zu schlagen.
Bitte besuchen Sie auch die Internetseite unserer Schule unter folgendem Link: www.smmhs.com Dort finden Sie allerhand Informationen rings um unsere Schulaktivitäten, das International Baccelaureate Programm und die Schule an sich.

Ich hoffe, wir können hier ein paar Einblicke in unser Leben als "imported eagles" vorstellen und dieses Blog recht aktuell halten.