23.4.11

Schiri wir wissen wo dein Auto steht...

Dieser Fanspruch oder so ähnliche Dinge sind mir am Donnerstag Abend während und nach dem letzten Fußballspiel unserer Schulmannschaft durch den Kopf gegangen. Um hier mal Dieter Hecking zu zitieren: "Was der Mann in Schwarz geleistet hat, war genauso katastrophal wie unsere Leistung." Dieser Spruch trifft für unsere Spielleistung allerdings nur auf die erste Halbzeit zu. Aber die Leistung des Unparteiischen war das ganze Spiel über weniger als durchschnittlich. Und ja auch wenn eine Niederlage immer schwer zu verdauen ist, diese ist umso ärgerlicher aufgrund der grottenschlechten Schiedsrichterleistung. Um nur mal ein paar der Fehlentscheidungen zu nennen: erste Halbzeit abgefiffen obwohl wir zur Ecke bereit standen, mehrfach Einwurf für unsere Gegner gegeben obwohl der Ball deutlich von unseren Gegenspielern als letztes berührt wurde, Abseits anzeigen und das dann erfolgte Tor doch geben, Freistoß auf Zuruf des Trainers der Gastmannschaft pfeifen... usw. Ich bin der Ansicht, dass selbst bei einem Kreisligaspiel in Deutschland, das Niveau und Vermögen der Schiedsrichter höher und besser ist als dass was wir am letzten Donnerstag erleben mussten. Unsere Jungs haben sich die Seele aus dem Leib gespielt und wurden dafür mit einer nach der anderen Fehlentscheidung bestraft. Es ist mir völlig bewusst, dass man in einem Land in dem Fußball nicht die Sportart Nummer 1 ist, nicht die gleichen Standards erwarten kann wie im Fußball-verrückten Europa, aber zumindest die Spielfreude sollte nicht darunter leiden.

Und wieder zeigt sich, dass man bei jedem Fußballspiel eine gelbe Armbinde mit drei schwarzen Punkten in der Hosentasche - als Auszeichnung für besonders schlechte Schiedsrichterleistungen - haben sollte. >:(

11.4.11

Springbreak in Amerika, TN

Hier in den Staaten Amerika's wird den Schülern im März eine Woche freigestellt. Diese nutzen viele aus, um an den Strand zu gehen, Fischen zu gehen oder um sich Großstädte anzusehen. Ich nutzte die freie Zeit aus, um mit meinen Eltern eine Fahrt zu den Bahamas zu unternehmen. Die Bahamas an sich waren aus meiner Sicht nicht das beste Urlaubsziel jedoch war es schön sich die Inseln für 2 bis 3 Tage anzusehen. Doch die Bootsfahrt die uns zum Ziel gelangen lies war einzige Spitze, die so genannte Cruise-Tour ist eine absolute Empfehlung für Jedermann. Dort wurde Livemusik geboten, Frische Getränke ausgeliefert, Essen rund um die Uhr angeboten und weitere Aktivitäten wie zum Beispiel Tischtennisplatten oder auch eine Minigolfanlage standen zur Verfügung. Klassenkameraden haben die Ferien aber auch in Italien, Los Angeles, Las Vegas, Florida Beach oder hier in Tennessee verbracht. Nach dem die Bootstour ihr Ende nahm, wollte ich nicht mehr zurück in das landschaftliche Tennessee. Die restlichen 3 bis 4 Tage wurden in Tennessee durch Trainieren und mit Unternehmungen mit Freunden erweitert. Ich bekam auch meine erste amerikanische Bowlingbahn zu sehen, wobei dort sich kein riesiger Unterschied erkennen lies, bis auf dass dort nach zehn Uhr keine Partyveranstalltung wie zum Beispiel in der Bowlinghalle Braunschweig organisiert wird. Ich würde diese Springbreak auch als Zeugnisferien bezeichnen. Ein Problem gibt es dabei, dass es keine Zeugnisse in der Springbreak gibt. Das Wetter war in den ersten Wochen, die ich auf den Bahamas und dem Schiff verbracht hatte, ordentlich warm. Sobald ich nach Tennessee zurück kam, sah ich schon wieder die ersten Regentropfen. Im Gesamtbild hat mir die Springbreak sehr gut getan.

28.3.11

Ferienkalender mal anders

Im amerikanischen Schulsystem sind Ferien ein eigenes Thema für sich. Generell kann man davon ausgehen, dass Schüler hier zwischen August und Mai genau 4 Wochen Ferien haben. Das sind 1 Woche für Herbstferien, 2 Wochen über Weihnachten und Neujahr und eine Woche Frühjahrsferien (auch Springbreak genannt). Zu diesen Ferien kommen dann noch einige nationale Feiertage. Insgesamt muss ein Schuljahr in Hamilton County, TN 180 Schultage haben. Jedes Schuljahr beginnt in der zweiten Augustwoche und endet in der letzten Maiwoche. Die Frühjahrsferien liegen gewöhnlich zwischen dem dritten und vierten Quartal irgendwann im März. Aber das unterscheidet sich von Landkreis zu Landkreis oder Bundesstaat zu Bundesstaat. Und aus irgendeinem Grund haben die Frühjahrsferien für viele Schüler eine weitaus größere Bedeutung als die Herbst- oder Weihnachtsferien. Viele Schüler verreisen während dieser einen Woche in wärmere Gegenden des Landes. Andere wiederum unternehmen Tagesausflüge oder besuchen Verwandte und Bekannte. Oder wenn man kein Schüler mehr ist, widmet man sich den Dingen, die über den Winter angefallen sind und noch erledigt werden müssen - für viele Familien bedeutet das FRÜHJAHRSPUTZ. Die Verteilung der Ferien im deutschen Schulsystem ist meiner Ansicht nach ein wenig besser, da der Abstand zwischen den Ferien kürzer und gleichmäßiger verteilt ist. Somit hat man kurz vor den Ferien auch nicht unbedingt den Eindruck, dass sich alle völlig erschöpft und ausgebrannt zur Schule schleppen nur um noch bis zu den Ferien durchzuhalten.

Aber vielmehr würde mich interessieren, was denn der Rest der Schreiberlinge in ihrem ersten Springbreak gemacht haben????

23.3.11

College!!!

Man würde denken, dass das Studium in jedem Land gleich wäre und dass Uni gleich Uni ist. Ist es aber nicht. Die amerikanischen Colleges, so wie ihr System, sind im Vergleich zu den deutschen Universitäten sehr anders.
Hier ist College etwas worauf man sich in der Highschool freut, darauf hinarbeitet und der Entscheidung auf welches College zu gehen viel Zeit und Bedenken schenkt. Man bereist oft das Land in der Suche nach dem passendsten College. Zu der Entscheidung gehören Faktoren wie das akademisches Programm, Sportprogramme, Wohnumstände und die richtige soziale Umgebung, die alle stimmen müssen, damit die Eltern bereitwillig ihr Kind ausziehen lassen.
Akademisch kenne ich mich nicht sehr aus und zu dem variiert es sehr von College zu College. Es gibt landesweite rankings und man kennt natürlich schon die Schulen, die am besten sind, vom Namen, zum Beispiel Harvard oder Yale.
In den USA wird Sport groß geschrieben, was dann auch die Colleges betrifft. College teams sind sehr bekannt und haben viele Anhänger, zum Beispiel die TN Vols (Volunteers), die zu der UT (University of Tennessee, Knoxville) gehören. Studenten können sportliche Stipendien ergattern, die ihnen die Schulzeit finanziell sehr erleichtern. Diese Schüler werden schon während der Highschoolzeit ausgekundschaftet und Colleges reißen sich förmlich um diese athletisch begabten Jugendliche. Es gibt auch Verbände, wie die Ivy league, die den einzelnen Schulen, die zu ihr gehören, einen gewissen Prestigestatus verleihen. Der ganze Sportgeist gibt den Studenten mehr Teamsinn, denn alle feuern natürlich ihre Kameraden an. Sportevents sind sehr beliebt und ein großer Teil des Soziallebens.
Ein großer Unterschied zu den deutschen Unis ist der Campus an sich. Studenten wohnen auf dem Campus, gleich neben den akademischen Gebäuden. Cafeterien für Mittagessen gibt es auch direkt neben an. Insgesamt kann man sich die Colleges wie eigene kleine Städte vorstellen. Und manche sind auch genau dies; es gibt viele Colleges, die zwei Stunden Fahrtzeit von der nächsten richtigen Stadt entfernt sind und daher auf dem Campus all das, was benötigt wird, vorhanden haben müssen. Zum einen ist die Enge nützlich, da man nicht so lange Wege zu gehen hat und alles schnell erreichbar ist. Andererseits hat man nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten einer Stadt. Man ist auf bestimmte Läden und Lokale beschränkt, was mir eher langweilig erscheint.
Die Zimmer werden von dem College selber verteilt. Vielerorts füllt man einen Fragebogen zu den Schlafgewohnheiten und seinen Hobbys aus und wird dann so gut es geht mit einem Zimmergenossen gepaart. Im ersten Jahr (Freshmen year) lebt man meistens obligatorisch im Freshmen dorm und darf sich dann in seinen restlichen drei Jahren (Upper class men years) sein Wohnhaus aussuchen.
Und das letzte Kriterium ist natürlich der Ruf und die dementsprechende gesellschaftliche Umgebung. Viele Colleges haben einen sozialen Ruf, der ihnen vorraus eilt und wenn man zu einer dieser gehört, wird man natürlich auch sofort in eine Schuböade gesteckt. So gibt es Colleges wie Harvard, die angeblich nur von Strebern besucht werden und wieder andere Colleges sind nur eine Ausrede um von den Eltern weit weg feiern zu können.
Auf den Collegetouren, bei denen oft das selbe in anderen Worten gesagt wird um das College zu bewerben, kann man sich dann auch die Studenten ansehen. Man sieht sie mit ihren Laptops auf der Wiese arbeiten oder eben, wenn es ein nicht so ernstes College ist, mit Bier in der Hand auf den Treppen rumlungern.
Natürlich ist das Collegesuchen eine ernste Sache, doch trotzdem sollte man den Hype nicht verfallen. Denn am Ende sind sich viele Colleges ähnlich und versuchen das beste für ihre Studenten zu erreichen.





22.2.11

Menschlichkeit

"Welcome to America, how long have you been here?" Immer wieder begegnet mir diese freundliche Begrüßung, gemischt mit Interesse an meiner Person, wenn ich neue Leute kennen lerne. Ich erzähle, wann wir kamen, warum wir kamen und wo ich zur Schule gehe. Alle wollen wissen, ob es mir gefällt und schauen mich dabei hoffnungsvoll an. Sie freuen sich, wenn sie erfahren, daß ich Land und Leute mag und sie sagen, daß ich gut Englisch sprechen kann. Viele wünschen sich, eine zweite Sprache sprechen zu können und haben auch mal damit in der Schule angefangen. Und immer wieder treffen wir Leute, die mal in Deutschland und in der Regel in Süddeutschland stationiert gewesen waren oder die deutsche Eltern oder Großeltern haben. Da war der Angestellte bei Lowes, er war uns behilflich bei der Suche nach einer speziellen Schraubverbindung und bot uns an, diese nachzubauen, da sie hier nicht erhältlich ist. Er erzählte uns, daß er zu Hause eine Werkstatt hat, daß sein Vater VW Beetles sammelt und schon 30 Stück davon besitzt. Zunächst habe ich innerlich gelächelt, wieso er für Modellautos eine Werkstatt braucht, aber Modellfans wissen, dass die dazu gehört. Dann aber erzählte er, daß die Autos richtige, fahrbereite Wagen sind, die alle immer gewartet werden von ihm und seinem Vater. Wow!

Bisher waren alle Menschen hier sehr freundlich und hilfsbereit. Die Nachbarn veranstalten Neighborhood Block Parties, alle bringen ein Gericht zum teilen mit und Getränke. Dabei habe ich leckere Gerichte gegessen, die nichts mit Burgern und Pommes zu tun haben. Manche haben Rezepte, die sie verebt bekamen. Rezepte werden gern ausgetauscht und auch ausführlich besprochen. Manchmal wurden uns stolz Bratwürste angeboten, da wir ja dafür bekannt sind, immer Bratwürste zu essen. Leider mag ich diese überhaupt nicht und muß sie auch zu Hause nie essen. Für unser Schulsystem interessieren sich auch viele, hierbei ist besonders verwunderlich, daß die Schüler einen Klassenraum haben und nicht die Lehrer. Immer wieder werden wir gefragt, ob es wirklich stimmt, daß das Studium in Deutschland nichts kostet. Hier im Süden strahlen viele Menschen eine starke Ruhe aus, sie regen sich selten auf und bleiben immer freundlich. Schnell kommt ein Gespräch zustande, wenn man im Geschäft zusammen vor einem Regal steht oder zusammen Billard spielt. Hier wird gern und viel kommuniziert. Man bekommt schnell das Gefühl, dazu zu gehören. Auch bei Reklamationen sind alle sehr freundlich und hilfsbereit, Service wird groß geschrieben und besonders in Restaurants sind die Kellner sehr unglücklich, wenn sie den Eindruck haben, dass das Essen nicht geschmeckt haben könnte.

21.2.11

Heimische Tierwelt und Lebensraumschwund

Wir wohnen in einer Straße mit unbebauten Grundstücken. Kurze Zeit nach unserer Ankunft rückten die Bagger an und fällten auf dem Nachbargrundstück 100 Jahre alte und ältere Bäume. In diesem Waldstück wohnten neben Eichhörnchen, Chipmonks, Schlangen und Waschbären auch viele, teilweise mir unbekannte, Vogelarten. Wir hängten auf unserem Balkon vor dem Esszimmer Futterplätze auf. Zunächst für die Kolibris, die für uns Europäer einen faszinierenden Anblick bieten. Die schillernde Farbenpracht im Sonnenlicht, die Geschwindigkeit und die Flugkünste, die diese kleinen Sauriernachfahren zeigen, lassen mich immer wieder bewundernd staunen. Mit der Zeit kamen immer mehr Kolibris, sie ernähren sich von Nektar, kleinen Insekten und Spinnen. Diese Nahrungsquellen schrumpfen mit jedem Hausbau. Eines Tages konnte ich einen Kampf zwischen mehreren Kolibris beobachten und auch teilweise filmen. Die Gegner stießen sich vom Trinkkelch weg, in dem sie von unten auf den Trinkenden zu rasten und ihn mit ihrem spitzen, langen Schnabel in den Bauch rammten. Dann jagten sie sich gegenseitig und versuchten immer wieder, sich gegenseitig zu hacken. Diese Vögel müssen sich Fett im Oktober anfuttern, um den langen Flug in die Überwinterungsgebiete in Zentralamerika bewältigen zu können. Als die Kolibris und anderen Zugvögel im November das Land verlaßen hatten, suchten die Standvögel verstärkt die Futterplätze auf. Wunderschön leuchtend rot-orange präsentiert der Kardinal sich bis heute auf unserem Geländer, seine Brut ist inzwischen ausgewachsen, wir erwarten die nächste Generation. Prächtig blau leuchtend besucht auch der Blue Jay regelmäßig die Sonnenblumenkerne und inzwischen haben wir auch für die Spechte Futter ausgehängt, das diese gern angenommen haben. Viele andere Vögel gesellen sich regelmäßig zu uns, wenn wir am Esstisch sitzen, z. B. die rosa und die gelb-grünen Finken, der Nuthatch, der unserem Kleiber ähnelt und viele andere. In der letzten Woche haben wir Eastern Bluebirds auf den Wurzeln der gefällten Bäume nach Maden suchen gesehen, diese Spezies ist erst seit 30 Jahren wieder hier heimisch.
Der "Dschungel" um uns herum lichtet sich allmählich, wie wird es in ein paar Jahren aussehen?

17.2.11

Freundlichkeiten

Seit dem ich hier in Amerika bin, hat sich so einiges verändert in meinem Leben. Viele Dinge zum Guten und einige wenige auch zum Schlechten. In dem vergangenem Jahr habe ich eine Veränderung meiner Spache, meiner sozialen Umgebung, meiner persönlichen Einstellung zu vielen Dingen, aber auch Sachen wie zum Beispiel meiner Frisur und meinem Kleidungsstil mitbekommen. Das alles erfolgt nicht nur daraus, dass alles neu und unbekannt ist hier in Amerika, sondern auch dadurch dass die Menschen eine kommplett andere Lebenseinstellung haben. Ich werde von Leuten, die ich noch nie gesehen habe, auf der Straße angesprochen, weil sie meine Hose hübsch finden. Aber die ganze Freundlichkeit hier ist nur gespielt und in Wirklichkeit interressiert sich keiner für dich. Aber alle sind stolz auf was und wer sie sind. Es ist einfach nur eine vollkommen andere Lebensweise. Das ist so ziemlich alles was ich über Freundlichkeiten sagen wollte.

Nach ein paar Wochen ! :)

Jetzt bin ich schon länger hier und ich kann sagen, dass es einfach nur spitze ist!
Heute bin ich krank und habe Schnupfen - hoffentlich legt sich das bis zum Wochenende, weil wir da fett Party machen wollen. Meine Freundin feiert ihren 15ten Geburtstag. Das ist so toll.
Es ist total schwer die Hausuafgaben zu machen, weil man sie nicht vertsteht. Das Essen in der Schule ist gewöhnungsbedürftig. Es ist jeden Tag nur Fast Food. :D
Die Leute hier sind hilfsbereit und total freundlich. Die Lehrer sind besser als in Deutschland. Die sind hier wie ein Kumpel, ich sag's. Ach, es gibt hier keine Tafeln. Hier wird auch nicht mit Kreide geschrieben, nein hier wird alles am Projektor gemacht. Total abgefahren!
Mein Locker hat einen Sticker abbekommen, wo draufsteht "Deutsch ", damit jeder weiß, dass ich deutsch bin. Versteht aber sowieso keiner! Bald habe ich Geburtstag ich werde 15. Dann kann ich auch meinen Führerschein machen, aber darf nur mit Begleitung fahren bis ich 16 bin. In English lesen wir ein Buch es heißt "Night" ich verstehe zwar kein Wort aber ich bemühe mich mitzukommen! Heute in Englisch mussten wir einen Song aussuchen für das Buch. Ich habe "Alles kann besser werden " von Xavier Naidoo gewählt, weil es versteht keiner also kann ich schonmal nichts falsch machen! ;) Heute treffe ich mich mit einem Kumpel. Das ist so witzig immer hier,"hang out" das klingt schonmal richtig geil. Ich habe auch endlich mein Handy bekommen - ich bin so froh. Ich habe dann auch erstmal alle zugetextet haha ! Gestern habe ich mit Deutschen Mädel's die auch hier sind ein 3er Gespräch gerstartet. Hier kannst du Texten und Telefonieren gleichzeitig fand ich voll hammer !
Am Wochenende war ich mit meiner Freundin in dem Hamilton Place - haben uns erstmal verlaufen und mussten dann außen um die halbe Mall gehen - gefühlte 5 Stunden! :)
Ich bin nach der Schule so platt, ausgepowert und schrott ! Das ist so hard so früh aufstehen und so spät ins Bett ist nicht gesund!

Naja,dass war's erstmal ! :)

16.2.11

IB Diploma Programm

Seit letztem Jahr ist unsere Schule eine anerkannte IB Schule, was bedeutet das sie im Bewerbungsverfahren für das Diploma Programm noch drinnen ist, das Middle Year Programme aber schon hat. Wenn man die Schule nach dem zwei jährigen Diploma Programm beendet kann man das Programm ungefähr mit einem Deutschen Abitur oder einem Internationalen Abschluss vergleichen.
Um in das IB Diploma Programm einsteigen zu können muss man während der 10. Klasse ein sogenanntes "Personal Project" vervollständigen. Diese Projekt erfodert sich - über einen längeren Zeitraum - mit einem selbstgewähltem Thema zu beschäftigen und am Ende ein Papier und einen 5 minütigen Vortrag über das Projekt vorzustellen. Nachdem man das Projekt erfolgreich bestanden hat, kann man ab der 11. Klasse an dem IB Diploma Programm teilnehmen.
Wenn man sich dem IB Diploma jedoch nicht gewachsen fühlt, gibt es zwei weitere Optionen die 11. und 12. Klasse zu machen. Man kann für die 11. Klasse sich zwischen drei Wegen entscheiden: IB Diploma Programm, erweitertes College Programm oder Standard College Programm.

Wenn man sich für das IB Diploma Programm entscheidet muss man in der 11. Klasse drei Klassen auf erhöhtem Niveau belegen und 3 Klassen auf standard Niveau. Es ist vorgegeben Englisch und Amerikanische Geschichte auf erhöhtem Niveau zu belegen, so bleibt einem noch ein Fach das auf hohem Niveau zu belegen ist.
Welche Kurse ansonsten auf standard Niveau belegt werden müssen sind: eine zweite Fremdsprache ( Spanisch,Franzoesisch), eine Naturwissenschaft (Biologie,Chemie,Physik), Mathe, Kunst oder Computer Technologie und Musik oder Study Hall. Von diesen Kursen muss ein weiterer auf erhoehtem Niveau besucht werden.

Die Schüler, die die zweite Option gewählt haben, welches das erweiterte College Programm ist, werden mit diesem Programm kein Diploma oder Internationalen Abschluss bekommen. Bei diesem Programm sind alle Kurse auf erhöhtem (College) Niveau unterrichtet. Man kann jedoch einzelne Kurse, die einem besonders liegen auf dem IB Diploma Niveau belegen.

Meiner Meinung nach ist es einen gute Idee das IB Diploma Programm hier an der Schule eingeführt zu haben. Jedoch sind noch nicht alle Amerikaner von diesem Programm vollkommen überzeugt. Als Deutscher Schüler in Amerika sollte man jedoch an dem IB Programm teilnehmen, da es dem deutschen Abitur sehr ähnlich ist und einem somit der Unibesuch sichert.

Study Hall

Dieses Fach ist im Grunde genommen dazu da, um seine Hausaufgaben zu absolvieren. Es wird jedoch auch zum Lernen verwendet. Häufig jedoch schlafen Schüler im Unterricht. Musik hören, Bücher lesen oder Spiele spielen sind andere Favoriten der Schüler in meiner Study Hall Klasse. Aus diesem Grund habe ich mich dem Computer zugewendet und absolviere nun meine Deutsch Hausaufgabe. Nach dem Mittagessen werde ich mich mit Mathe beschäftigen, in Mathe habe ich noch Hausaufgaben zu beenden. Study Hall ist eine gute Methode um Noten aufzustocken, indem man sich restlichen Aufgaben zuwendet die einem weiterhelfen könnten in einem Test oder einer Arbeit gute Noten zu erringen. Wenn ein Schüler die Hausaufgabe vergessen hat, wird er die Chance haben sie in Study Hall nachzuholen und in der Lage sein dem Lehrer die Hausaufgabe zu übergeben. Der Raum in dem Study Hall stattfindet, verfügt ebenso über Computer. Manche der Schüler in meiner Klasse nutzen die Zeit um in die Bücherrei oder in den Raum für Schwerbehinderte zu gehen. So verbringen manche Schüler damit Zeit Sozialstunden, die wichtig für die Schule sind, zu erfüllen. Die Lehrerin verbringt ihre Zeit in dieser Klasse damit Schülern mitzuteilen, dass sie sich Aufgaben zuwenden oder leise sein sollen. Trotzdem wendet sie sich häufig ihrem Handy zu und schreibt Nachrichten.

15.2.11

Fussball

Schulsport wird an amerikanischen Highschools groß geschrieben, da es, wie in Deutschland bekannt, weniger oder gar keine "Sportvereine" gibt. Ich werde spezifisch auf Fussball eingehen, weil es meine favorisierte Sportart ist. Die Fussballsaison ist seit wenigen Tagen im Gange und es finden die sogenannten Tryouts statt. Dort werden eine Woche lang vom Trainer/in die individuellen Fähigkeiten des Spielers getestet und am Ende der Woche wird bekannt gegeben, wer zum Team gehört und wer sich wohl eine andere Sportart suchen muss um seine Schule zu vertreten. Training ist 4 mal die Woche für 1.5 Stunden direkt nach der Schule. Da unsere Highschool ihre eigene Sportanlage besitzt (diverese Fussball/Footballfelder + Baseballfeld etc.) ist es fuer jedermann einfach dorthin zu gelangen. Spiele gegen andere Schule finden ebenfalls unter der Woche statt. Das Training unterscheidet sich kaum - mein persönliches Empfinden ist, dass es hier in Amerika ein bisschen weniger intensiv ist und alles ein bisschen lockerer ist. In Deutschland hatte ich 2 mal unter der Woche Training und am Wochenende ein Spiel, wobei das Training gegen Abend stattfand und es ab und zu Probleme gab zum Sportplatz zu gelangen.

Meines Erachtens ist es schwierig einen Ablauf zu befürworten, da ich es einerseits sehr gut finde direkt nach der Schule training zu haben und auch unter der Woche zu spielen, da man somit mehr Zeit für andere Dinge gegen Abend sowie am Wochenende hat.
Andererseits sind einige Spieler in der Mannschaft nicht auf dem Niveau wie man es aus Deutschland im Verein gewöhnt ist, da Fussball hier eine Randsportart ist.

14.2.11

Hausaufgaben im Internet...

Was mir neulich mal wieder aufgefallen ist, ist, dass das Internet bei den Hausaufgaben, eigentlich überhaupt in der Schule, hier eine viel größere Rolle spielt. Viele der Lehrer haben ihre eigenen Internetseiten auf denen sie die Hausaufgaben täglich posten, damit wir auch ja nichts vergessen. Auf diesen Seiten findet man dann oft Arbeitsblätter oder Informationen zum Lernstoff. Meine Englischlehrerin benutzt zudem gerne ihre "wiki": eine Seite, auf der die Schüler wie in einem Forum diskutieren können. Die Lehrerin postet eine Frage oder Aufgabe und wir beantworten sie als Gruppe.
Auch viele Schulbücher sind hier online: Man kann sie durch eigene Accounts zu Hause lesen und muss daher nicht die schweren Bücher mitschleppen, was sehr angenehm ist, wenn man bedenkt, dass die amerikanischen Bücher drei mal so dick und schwer sind wie die deutschen!
Was mich auch erstaunt hat, war das letzte Zeugnis: Es war nicht auf Papier gedruckt, sondern im Internet zu finden! Die Schule benutzt nämlich ein Programm namens "Powerschool". Auf dieser Seite, auf die Eltern und Schüler durch persönliche Passwörter zugreifen können, stehen unsere Noten. Die Lehrer aktualisieren unsere Zensuren wöchentlich, so dass wir immer einen Überblick behalten können.
Ich finde diese Mediennutzung eigentlich gut. Man kann immer alles nach gucken wenn man sich nicht sicher ist und sofort den Lehrern bescheid sagen, wenn eine Zensur fehlt. Was ich aber nicht so mag, ist, dass alle Lehrer andere Server haben. Man muss immer auf andere Webseiten gehen und das ist ehr umständlich. Noch ein Minuspunkt ist, dass Eltern auf alle diese Seiten Zugriff haben. Sie könnten, wenn sie wollten, alle Hausaufgaben und Noten des Kindes genauestens überwachen.
Insgesamt unterstütze ich jedoch dieses System, weil es den Ranzen leichter macht und den Überblick klarer. Vielleicht ist das ja auch bald in Deutschland zu finden!

31.1.11

Theatre class!!!

Ich bin vor ungefähr zwei Wochen in eine Theaterklasse gewechselt. Das sieht aus wie in den Filmen: Auf der Bühne stehen, Monologe auswendig lernen und mit Partnern improvisierte Skizzen vorführen. Doch wir haben auch lehrreiche Stunden im Kurs: Wir lernen zur Zeit über das römische Theater im Zusammenhang mit dem griechischen. Dazu haben wir uns in Gruppen aufgeteilt, recherchieren jetzt und werden aus den neu erworbenen Kenntnissen Power Point Präsentationen machen.

Ich mag diesen Kurs sehr, denn er ist mal ein Kontrast zu dem ständigem lernen. Ich finde es auch gut, dass wir eigenständige Arbeit machen, denn das passiert hier (finde ich zumindest) nicht.

Im Februar fangen die Castings und Proben zu "Little Shop Of Horrors" an. Die "theatre production class", eine Klasse die sich auf backstage und Produktion konzentriert, hat schon angefangen Kostüme zu designen und die Requisiten zu organisieren. Meine Klasse fängt an, die richtigen Vorsing- und Vorsprechstücke aus zu wählen.

Auch ich werde vorsprechen und singen müssen, denn dass ist Pflicht für die Klasse. Ich freu mich eigentlich schon drauf, so ein real life High School Musical :)

30.1.11

Da waren es nur noch sechs...

Seit gestern Morgen sind von den ursprünglichen 7 Teilnehmern unserer kleinen, heiteren Deutschklasse nur noch 6 in Signal Mountain. Antonia, die sich hier hoffentlich später auch noch verewigen wird, reiste nach Würzburg zurück. Ich bin sicher, dass ihre Zeit hier in Tennessee für viele und langanhaltende Erinnerungen gesorgt hat. 

Das folgende Video entstand im ersten Halbjahr im Rahmen der Unterrichtseinheit "Werbung analysieren". Als Aufgabe wurde den Schülern gestellt ein eigenes Produkt zu entwickeln und es zu bewerben. Die drei Produzentinnen dieses Videos haben sich dazu entschieden für eine fiktive Austauschorganisation Werbung zu machen. Da dieses Video allerdings viel zu gut geworden ist, um es einfach nur mal eben so im Deutschunterricht zu sehen, haben sie sich entschieden ein paar Veränderungen vorzunehmen und es dann als Video für die Internetseite der Schule bereit zu stellen. Die Einbindung in die Schulwebsite ist allerdings schwieriger als gedacht. Deshalb soll das Video jetzt hier seinen berechtigten Platz erhalten. 

"The American School Experience" zeigt die ersten Eindrücke vom Schulalltag an der SMMHS aus der Sicht deutscher Schüler.
Video erstellt von Antonia, Laura und Milena

28.1.11

Amerikanisches Schulleben



WOOOW,bin ich hier in High School Musical live dabei. Das war mein erster Eindruck als ich hier nach Signal Mountain auf die High School kam. Ich werde im Folgenden ein wenig über den Alltag in einer amerikanischen Schule berichten.
Die Schule hier vorort ist eine High und Middle School und besteht seit 2 Jahren. Von der 6. bis zur 8. Klasse besucht man die Middle
- und von der 9. bis 12. die High School. Das System der Schule kann man kaum mit dem in Deutschland vergleichen.

Der Schultag beginnt um 7.15. Das erste was man hier macht, ist zu seinem Schließfach gehen und die Sachen für die erste Stunde holen. Man darf hier im Unterricht keine Rucksäcke oder Ranzen mit sich haben. Jede Schulstunde dauert 55 Minuten. Zwischen jeder Stunde hat man eine 5 minütige Pause in der man gerade so genug Zeit hat um zu seinem Schließfach zu gehen und andere Bücher zu holen. Man hat während des ganzen Schultages, der immer bis um 2.15 Uhr andauert, nur eine 25 Minuten lange Lunchpause. Die Lunchpausen sind hier in 4 Blöcke geteilt. Die ersten beiden Blöcke gehen die Middle School Schüler zum Lunch und die zweiten beiden sind für die High School Schüler.
Die Schulfächer sind ungefähr die gleichen. Der einzige Unterschied dabei ist, dass man wählen kann welche Fächer man belegen möchte und das schon ab der neunten Klasse. Die Klassen sind auch noch einmal nach Standard, Honors und AP Kursen eingeteilt, was auf die Leistung der jeweiligen Person ankommt.

Als Fremdsprachen werden Spanisch, Französisch und Deutsch angeboten. Es gibt auch einen Deutschkurs für Muttersprachler in der Middle und der High School.

Nach der Schule werden verschiedene Sportarten angeboten die man belegen kann. Zum Beispiel: Basketball, Volleyball, Football(nur für Jungs), Baseball, Tennis, Schwimmen und Tauchen.

Aus meiner Sicht ist der Schulalltag hier in Amerika viel besser organisiert und läuft viel geplanter ab. Mir gefällt jeder Tag den ich hier zur Schule gehen kann.

26.1.11

Sportfernsehen im Vergleich

Das amerikanische Fernsehen verfügt über ein weitaus höheres Programm in Sachen Sport als es in Deutschland der Fall ist. In Deutschland bekommt man normalerweise relativ wenig vom amerikanischem Sport mit (Baseball,Football,Basketball,Eishockey), dennoch gibt es auf der ganzen Welt Menschen, die sich mit diesen Sportarten auseinander setzen und mit Interesse verfolgen. In Deutschland nur mit Pay-TV (Sky) zu empfangen mit sehr begrenzter Programmauswahl (lediglich 3 NBA Spiele die Woche). In Amerika ist es täglich möglich die NHL(Eishockey), MLB(Baseball) oder die NBA(Basketball) live zu verfolgen. Es werden im Schnitt 2 Spiele jeder Sportart live übertragen - ohne zusätzliche Gebühren.
Ein Fußball-fan kommt auch auf seine Kosten, pro Woche werden auf dem Sender "Gol TV" 2 Fußball Bundesliga spiele gezeigt sowie eine Zusammenfasssung des Spieltages am Montagabend - zu vergleichen mit der Sportschau in Deutschland (Spielzusammenschnitt + Interviews). Außerdem zeigt Gol TV wöchentlich live Spiele aus der spanischen La-liga und der Europa League - falls sie stattfindet. Ebenso wird englischer Fußball und Champions League auf einem weiterem Sender präsentiert. Das ganze Fußball Portal + weitere Sportsender sind für 5 dollar extra monatlich zu empfangen.

Alles in allem finde ich das Sportprogramm in Amerika wesentlich besser, da man in Deutschland kaum Live-Sport geboten bekommt, es sei denn, man zahlt 30 Euro monatlich für ein Sky-Abo. Denn bei Sportsendern wie Eurosport und Sport1 mangelt es an Qualität der Programmauswahl.

Unterschiede Amerikanisches, deutsches Fernsehen

Das deutsche Fernsehen lässt sich nicht so sehr unterscheiden von dem Amerikanischen.
Das deutsche Fernsehen verfügt über ein System, dieses System nennt sich Pay TV.
In diesem so genannten Pay TV können Programme zu verschieden Preisen wiedergegeben werden. Doch dieses System ist kein Vorteil - im Gegensatz verfügt das amerikanische Fernsehen über die selben Sendungen, jedoch wird dort nicht extra bezahlt, sondern alles in einem. Das bedeutet, dass das amerikanische Fernsehen die gleichen Sendungen aufrufen kann, jedoch ohne extra zu bezahlen. Deutsches Fernsehen, genauso wie das Fernsehen in Amerika wird von Werbungen ausgestattet. Die Werbungen werden im amerikanischen Fernsehen häufiger geöffnet, dennoch sind die Werbungen kürzer. Das amerikanische Fernsehen ist in der Lage, Sport rund um die Uhr zu zeigen. Da würde das deutsche Fernsehen sich wieder im Nachteil sehen müssen, denn Sport rund um die Uhr wird nur im Pay TV veröffentlicht. Dennoch verfügt das deutsche Pay TV meiner Meinung nach über bessere Programme als das Amerikanische. Im amerikanischen Fernsehen werden mehrere Sendungen über Musik widergegeben. Von den Nachrichten aus gesehen, sehe ich keinen Unterschied, da beide Länder eine Vielfalt von Neuigkeiten  überbringen können - national sowie auch international sind beide sehr gut ausgestattet. Filme die Brutalität enthalten, werden angekündigt, das geschieht in beiden Ländern.

Erste Eindrücke !

Als ich nach Amerika gekommen bin, war erstmal alles anders.Man muss in eine ganz neue Schule gehen, wo man niemanden kennt - das ist erst ein bisschen komisch. Wir sind jetzt schon 18 Tage hier und wir haben uns schon ein bisschen eingelebt! Hier sind die Hamburger spitzte, irgendwie ist man hier die ganze Zeit nur am essen ! Hoffentlich werde ich hier nicht fett ! Manchmal vermisst man Deutschland, aber das geht schnell wieder um ! In der Schule muss man immer in Kurse gehen und man hat immer in jedem Fach andere Leute - es ist wirklich schwer hier Freunde zu finden. Die Amerikaner sind wirklich nett, ganz anders als in Deutschland. Ich will jetzt auch nicht sagen das die Deutschen unfreundlich sind, aber sie sind nicht so nett wie hier ! Ich will hier gar nicht mehr weg ! Alles hier ist besser als in Deutschland ! Hier dürfen auch die Teenager schon mit 16 alleine Auto fahren! Voll der Hammer! Ich hoffe, dass wir uns bald auch ein paar Möbel kaufen, weil wir dazu noch nicht gekommen sind. Wir haben nur einen Fehrnseher und 2 Sofas! Neulich habe ich einen Brief von meiner Oma und von meinem Opa bekommen. Ich bin aber immer noch nicht dazu gekommen zurück zuschreiben ! Kann es sein, dass hier der Tag schneller um geht ? Ich habe auch gehört, dass hier bald ein "Valentinstag Ball" ist. Das klingt schonmal nicht schlecht! Außerdem haben die Amerikaner viel mehr Feiertage als in Deutschland - das ist voll super, weil man dann immer zu Hause bleiben kann ! :D
Am Anfang versteht man keinen, weil die so schnell reden. Ich hoffe, dass sich das noch ändert.
Ich finde das einfach nur super hier, es ist alles ganz anders und voll aufregend ! ;)




Fahren in America



Autofahren in Amerika und Deutschland, ein sehr interessantes Thema. Als erstes moechte ich bemerken, dass ich gerstern meinen Fuehrerschein gemacht habe und dass es eine Menge Spass macht Auto zu fahren. In Deutschland habe ich nicht einmal im Traum daran gedacht mit 17 autofahren zu duerfen. Im Allgemeinen finde ich es eine gute Idee, dass man mit 16 fahren und mit 21 trinken kann, zumindest besser wie mit 16 trinken und 18 fahren.




21.1.11

Blog Ursprung

Dieses Blog entstand und entsteht im Rahmen des Deutschunterrichts an der Signal Mountain Middle/ High School in Signal Mountain, Tennessee. Das Thema unserer Unterrichtseinheit ist die Mediennutzung im 21. Jahrhundert. Genauer gesagt wurde die Frage aufgeworfen, ob die Neuen Medien ein Fluch oder Segen sind? Die Antworten auf diese Frage fallen - meines Erachtens nach - abhängig vom Alter der antwortenden Personen aus. Mittlerweile gibt es zahlreiche didaktische Modelle und Theorien zum Computereinsatz im Unterricht. So wird zum Beispiel oft darauf verwiesen, dass ein Schüler-Weblog ganz konkret im Deutschunterricht als Schreibanlass genutzt werden kann. Darauf aufbauend - und aus der besonderen Situation unseres Deutschunterrichts heraus - entstand die Idee für dieses Blog. Es soll den Schülern und Schülerinnen eine Plattform bieten über Dinge aus dem amerikanischen Schulalltag zu berichten, sich mit bestimmten Themen des Deutschunterrichts auseinander zu setzen und eventuell auch nach ihrem Aufenthalt in Tennessee noch weiter Kontakt zueinander zu halten. Es wäre vermessen zu glauben, dass sich dieses Blog über die Popularität anderer bekannter Sozialer Netzwerke hinwegsetzt, aber man wir ja noch träumen dürfen ;)
Die angesprochene besondere Situation unseres Deutschunterrichts besteht insofern, da hier wenige Schüler und Schülerinnen für einen begrenzten Zeitrahmen in einem Land zur Schule gehen, in dem Deutsch nicht die Muttersprache ist und sie aber dennoch am Deutschunterricht, wie sie ihn aus ihrer Heimat gewohnt sind, teilnehmen. Außerdem kann es auch ab und zu in diesem Blog vorkommen, dass Beiträge komplett auf Englisch verfasst werden. Dies soll vor allem dabei helfen eine kulturelle Brücke zwischen den doch teilweise sehr unterschiedlichen (Schul-) Kulturen zu schlagen.
Bitte besuchen Sie auch die Internetseite unserer Schule unter folgendem Link: www.smmhs.com Dort finden Sie allerhand Informationen rings um unsere Schulaktivitäten, das International Baccelaureate Programm und die Schule an sich.

Ich hoffe, wir können hier ein paar Einblicke in unser Leben als "imported eagles" vorstellen und dieses Blog recht aktuell halten.